Usability Study für die Anwendung PRIME der Firma Imecon AG

Eine hohe Benutzerfreundlichkeit ist heutzutage ein absolutes Muss. Doch was bedeutet Benutzerfreundlichkeit überhaupt? Wie kann sie erreicht werden und wie stehen die Prozesse im Zusammenhang mit der Benutzerfreundlichkeit einer Anwendung?

Hedinger Pascal, 2020

Bachelor Thesis, Imecon AG
Betreuende Dozierende: Barbara Thönssen
Keywords: Usability Study, Benutzerfreundlichkeit, Prozessmanagement
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Die Bachelorarbeit wurde in der Firma Imecon AG durchgeführt, welche in der Getränkeindustrie tätig ist. Dazu wird eine inhouse entwickelte Software namens PRIME offeriert, welche fast sämtliche Bereiche einer Brauerei abdeckt. Über die Jahre wurde sie stetig weiterentwickelt und um neue Funktionalitäten erweitert. Dadurch haben sich unterschiedliche Ansätze in der Visualisierung und Bedienung eingeschlichen. Solche Inkonsistenzen zeigen sich in der Bedienung sowie der Terminologie. Ziel war es nun aufzuzeigen, wie die Benutzerfreundlichkeit der Anwendung PRIME erhöht werden kann.
Das Vorgehen erfolgte nach der Design Science Research Methodik. In der ersten Phase wurde die IST-Situation aufgenommen sowie eine Literaturrecherche durchgeführt. Dazu wurde eine Liste mit Anforderungen an eine ergonomische Benutzeroberfläche erstellt, die IST-Prozesse modelliert, Kriterien für die Analyse der Prozesse recherchiert und die Anwendungsfälle definiert. In der zweiten Phase wurde die Benutzeroberfläche anhand der Anforderungen analysiert und daraus die Verbesserungsvorschläge erstellt. Ebenfalls wurden die IST-Prozesse aufgrund der Kriterien analysiert und daraus die SOLL-Prozesse abgeleitet.
Im Rahmen der Bachelorarbeit wurde eine Liste mit 11 Anforderungen an eine ergonomische Benutzeroberfläche erarbeitet. Sie soll effizient, selbsterklärend, steuerbar, konsistent, fehlerbehebend, zuverlässig, lernförderlich, minimalistisch sein, den Systemstatus zeigen und dokumentiert sein. Die Untersuchung der Prozesse erfolgte nach 5 Kriterien: Parallelisierung, Redundanzen, Überflüssige Prozessschritte, Bearbeitungszeit und Benutzerfreundlichkeit. Des Weiteren wurden die IST-Prozesse und die Anwendungsfälle modelliert. Aus der Analyse der Benutzeroberfläche wurden 65 Verbesserungsvorschläge erarbeitet, welche in verschiedene Gruppen unterteilt wurden. Die Verbesserungsvorschläge bieten der Auftraggeberschaft einen Überblick über Optimierungsmöglichkeiten ihrer Anwendung, die die Benutzerfreundlichkeit erhöhen. Des Weiteren wurden die Prozesse analysiert und die Verbesserungsmöglichkeiten dokumentiert. Die Auftraggeberschaft besitzt nun modellierte Prozesse sowie Optimierungsmöglichkeiten, um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen. Somit hat die Auftraggeberschaft dokumentierte Verbesserungsvorschläge für die Benutzeroberfläche sowie die Prozesse, welche sie nun umsetzen können.
Studiengang: Wirtschaftsinformatik (Bachelor)
Fachbereich der Arbeit: Wirtschaftsinformatik & IT-Management
Vertraulichkeit: vertraulich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggeber
Imecon AG, Rheinfelden
Autorinnen und Autoren
Hedinger Pascal
Betreuende Dozierende
Barbara Thönssen
Publikationsjahr
2020
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
vertraulich
Studiengang
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)
Standort Studiengang
Olten
Keywords
Usability Study, Benutzerfreundlichkeit, Prozessmanagement