Freihandelsabkommen EU und USA Die möglichen Auswirkungen eines Abkommens auf den Schweizer Agrar- und Lebensmittelsektor

Die vorliegende Arbeit untersucht die möglichen Auswirkungen eines Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA auf den Schweizer Agrar- und Lebensmittelsektor. Dabei wurden die Strategien welche die verschiedenen Branchen in der EU, den USA und der CH verfolgen analysiert.

Schläpfer, Tobias, 2014

Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende SALS Schweiz
Betreuende Dozierende Binswanger, Mathias
Keywords TTIP, Strategie, Position, Freihandel, Landwirtschaft, Agrar, Lebensmittel
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Die TTIP-Verhandlungen haben eine grosse Unsicherheit in der Bevölkerung der EU und der Schweiz ausgelöst. Da bisher noch keine Verhandlungsergebnisse erzielt wurden, gibt es viele Spekulationen. Aus diesem Grund versucht diese Arbeit, die Strategien der verschiedenen Verbände, insbesondere in der Agrar- und Lebensmittelbranche zu untersuchen.
Zuerst wird die IST-Situation betreffend dem TTIP-Abkommen beschrieben. Danach folgt eine Gesamtanalyse der Handelsbeziehungen zwischen den USA, der EU und der Schweiz. Im Hauptteil folgen dann eine Analyse der entwickelten Gesamtstrategien und schliesslich eine Analyse der Stellungnahmen der einzelnen Agrar- und Lebensmittelbranchen. Abschliessend werden die Auswirkungen auf den Schweizer Agrar- und Lebensmittelsektor untersucht. Für den Hauptteil werden halbstandardisierte Umfragen mit mehrheitlich offenen Fragen durchgeführt.
Die zwei Verhandlungspartner USA und EU haben zahlreiche Differenzen. Die grössten im Bereich Agrar- und Lebensmittelsektor sind die geografische Herkunftsbezeichnung, das Thema GVO und deren Zulassungsverfahren, die sensiblen Produkte, die vom TTIP-Abkommen ausgeschlossen sein sollen, der Einsatz von Hormonen und Antibiotika als Wachstumsförderer und die Tier- und Umweltschutzbedingungen. Diese Unterschiede sind oft auf kulturelle Unterschiede zurückzuführen welche sich in der Agrar- und Lebensmittelgesetzgebung wiederspiegeln. Die USA haben grosse Strukturen und industrialisierte Produktionsmethoden mit welchen sie billige Nahrungsmittel produzieren können. Sie sehen ein grosses Exportpotential in die EU. Der US Agrar- und Lebensmittelsektor fordert ungehinderten Zugang für ihre Produkte nach Europa im Rahmen der TTIP. In Europa könnten vor allem verarbeitete Produkte von einem Abkommen profitieren. Zu den möglichen Auswirkungen auf die Schweiz ist zu sagen, dass sich die Schweiz stark an der EU orientiert. Die Interessenvertretung der Schweizer Wirtschaft befürwortet generell den Freihandel und fordert somit ein Andocken an das TTIP oder ein bilaterales Abkommen mit den USA.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Vertraulichkeit: öffentlich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggebende
SALS Schweiz, Lausnne
Autorinnen und Autoren
Schläpfer, Tobias
Betreuende Dozierende
Binswanger, Mathias
Publikationsjahr
2014
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
öffentlich
Studiengang
Betriebsökonomie (Bachelor)
Standort Studiengang
Olten
Keywords
TTIP, Strategie, Position, Freihandel, Landwirtschaft, Agrar, Lebensmittel