Anforderungskatalog einer Prüfsoftware - Eine nutzerzentrierte Anforderungserhebung zur Ablösung einer bestehenden Softwarelösung
Eine veraltete Software zur Prüfung von Schutzausrüstung in Spitälern soll ersetzt werden. Die Arbeit zeigt, welche Anforderungen eine Nachfolgelösung erfüllen muss, damit die Nutzenden sie annehmen und worauf es bei der Einführung ankommt.
Pascal-Remo Hirschi, 2026
Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Schweizer KMU
Betreuende Dozierende Barbara Eisenbart
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Spitäler sind gesetzlich verpflichtet, ihre Schutzausrüstung regelmässig zu prüfen und die Ergebnisse zu dokumentieren. Ein Schweizer KMU unterstützt sie dabei mit einer Software, die technisch nicht mehr zeitgemäss ist. Für eine Nachfolgelösung fehlte bisher eine systematische Grundlage dazu, was die Nutzenden tatsächlich brauchen. Die Arbeit geht deshalb der Frage nach, welche Anforderungen die Nachfolgelösung erfüllen muss, um eine hohe Nutzerakzeptanz zu begünstigen.
Die Arbeit verbindet Erkenntnisse aus verschiedenen Theorien zu einem Analyserahmen. Darauf aufbauend wurden leitfadengestützte Interviews mit Fachpersonen sowie Anwenderinnen und Anwendern aus mehreren Spitälern geführt und qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet. Die abgeleiteten Anforderungen wurden in einer Rückmelderunde von den Spitälern validiert und nach der MoSCoW-Methode priorisiert.
Das Ergebnis der Arbeit ist ein priorisierter Anforderungskatalog, der die Bedürfnisse der Nutzenden berücksichtigt. Die Untersuchung zeigt, dass trotz unterschiedlicher Arbeitsabläufe in den Spitälern viele gemeinsame Anforderungen bestehen. Gleichzeitig wurden Herausforderungen bei den heutigen Arbeitsprozessen identifiziert. Der entwickelte Katalog bildet eine Grundlage für die zukünftige Entwicklung einer benutzerfreundlichen und praxistauglichen Softwarelösung.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Keywords Anforderungskatalog, Requirements Engineering, Nutzerakzeptanz, UTAUT, MoSCoW, Softwarequalität
Vertraulichkeit: vertraulich