Unternehmenskultur bei einem Kosmetikunternehmen

Ein expandierendes Kosmetikunternehmen mit mehreren Standorten möchte seine Unternehmenskultur klar definieren und in allen seinen Standorten verankern. Die vorliegende Arbeit untersucht aus drei Perspektiven inwiefern sich die gewünschte von der gelebten Kultur unterscheidet.

Aebischer, Dean;Tahiri, Astrit, 2026

Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Kosmetikunternehmen
Betreuende Dozierende Dornemann, Susanne
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Das Unternehmen betreibt fünf Kosmetikstudios in der Schweiz und beschäftigt 36 Mitarbeitende aus 18 Nationen. Die Eröffnung eines weiteren Standortes ist geplant. Aufgrund des Wachstums, der geografischen Verteilung und der hohen kulturellen Vielfalt wird es zunehmend schwieriger, eine einheitliche Unternehmenskultur zu etablieren. In einzelnen Studios kam es zu gruppendynamischen Fehlentwicklungen, diese Fehlentwicklungen wurden durch die Geschäftsleitung mit dem Verhalten von Studioleitungen in Verbindung bringt.
Die Arbeit untersucht, wie die bestehende Kultur definiert und an allen Standorten verankert werden kann. Das Vorgehen erfolgt nach qualitativem Forschungsdesign, wobei drei Perspektiven verglichen werden. Es werden zwei Einzelinterviews mit den Geschäftsleitenden sowie fünf halbstrukturierte Interviews mit Mitarbeitenden aus je einem Standort und eine schriftliche Kundenbefragung mit sechs Personen durchgeführt. Die Auswertung der Daten wird mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz und Rädiker (2022) unter Anwendung eines 7x3 Kategoriensystems analysiert.
Die Unternehmenskultur lässt sich anhand von sechs Kernwerten beschreiben. Dazu gehören Ehrlichkeit, Teamwork, Leistung, Wertschätzung, Kundenorientierung und Weiterentwicklung sowie ein Umfang an Tabus. Es wurden drei Spannungsfelder identifiziert. Die Studioleitung als entscheidender und instabiler Faktor der Kulturvermittlung, eine Diskrepanz zwischen der erklärten Offenheit für Feedback und der tatsächlichen Zurückhaltung im Einzelfall sowie die Arbeitszeitgestaltung als bislang ungenügend thematisiertes Anliegen der Mitarbeitenden.Auf dieser Grundlage wurden Handlungsempfehlungen formuliert. Diese umfassen einen strukturierten Puls-Check, einen internen Vertrauenskanal für Kritik ausserhalb der Studioleitung sowie die Umsetzung eines geplanten Formats für wöchentliche Kommunikation. Darüber hinaus folgen der Ausbau des Ausbildungsprogramms mit expliziter Führungsauswahl, eine begleitete Übergangsphase nach dem Praktikum sowie ein Dokument zur Festlegung der Unternehmenswerte. Damit erhält der Auftraggeber eine Analyse, in der die Wahrnehmung der Geschäftsleitung mit jener von Mitarbeitenden und Kunden verglichen wird.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Keywords Kulturanalyse, Organisationskultur, Soll-Ist-Vergleich, Werteverankerung, Gruppendynamik
Vertraulichkeit: vertraulich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggebende
Kosmetikunternehmen, vertraulich
Autorinnen und Autoren
Aebischer, Dean;Tahiri, Astrit
Betreuende Dozierende
Dornemann, Susanne
Publikationsjahr
2026
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
vertraulich
Studiengang
Betriebsökonomie (Bachelor)
Standort Studiengang
Brugg-Windisch
Keywords
Kulturanalyse, Organisationskultur, Soll-Ist-Vergleich, Werteverankerung, Gruppendynamik