Tool zur Stärkung der Sozialkompetenzen in Arbeitsteams - Eine Bedarfsanalyse

Der Arbeitsalltag und die Teamarbeit sind durch die Digitalisierung und andere Arbeitsformen nicht weniger komplex geworden. Eine im Herbst 2021 für das IW-Personalpanel durchgeführte Umfrage zeigte, dass die befragten Unternehmen sinkenden Teamgeist und Wissenstransfer festgestellt haben.

Meier, Richard, 2026

Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Schweizer Hochschule
Betreuende Dozierende Dornemann, Susanne
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Gute Teamarbeit kann zu besserer Produktivität führen, wodurch Ziele besser erreicht werden. Dabei können Elemente wie Kommunikation und Vertrauen, aber auch Kompetenzen, einen Einfluss auf die Zusammenarbeit haben.Eine Schweizer Hochschule hat hierzu eine Toolbox gemacht, welche die Studierenden bei der Teamarbeit begleiten und unterstützen soll. Die Toolbox soll mit möglichen Konkurrenzprodukten verglichen werden. Auch soll ermittelt werden, ob es in ausgewählten Branchen einen möglichen Förderungsbedarf an sozialen Kompetenzen gibt, und welche Herausforderungen diese Teams empfinden.
Zuerst wurden die theoretischen Grundlagen beschrieben. Im Laufe der Arbeit wurde der Fokus dabei auf Kanning (2015) respektive Kanning (2009) und Kanning (2002) sowie das IMO-Modell, wie von Mathieu et al. (2008) beschrieben, gelegt. Anschliessend wurde aufgezeigt, wie diese Modelle sich möglicherweise in Verbindung bringen lassen.Für die Ermittlung eines möglichen Förderungsbedarfes von sozialen Kompetenzen wurde in Anlehnung an die Theorie eine Umfrage gemacht. Die Auswertung erfolgte deskriptiv in Form von absoluten Zahlen, Prozentzahlen und Mittelwerten.
Die Auswertung zeigte, dass es Hinweise auf einen möglichen Förderungsbedarf an sozialen Kompetenzen in der untersuchten Stichprobe gibt. Die grösste Differenz zwischen Wichtigkeit und Entwicklungsstand zeigte sich beim offenen Ansprechen von Konflikten. Die zweitgrösste Differenz ergab sich beim flexiblen Reagieren auf Veränderungen, wobei diese Aussage von den Führungskräften als am wichtigsten eingestuft worden ist. Diese Aussage wurde gleichzeitig von den Teammitgliedern als am wenigsten wichtig beurteilt. Die Wichtigkeiten wurden im Schnitt immer höher bewertet als die Entwicklungsstände. Gleichzeitig wurden alle Entwicklungsstände im Schnitt immer zwischen «mittel» bis «ziemlich» entwickelt eingeschätzt.Die meistgenannte Herausforderung war die «ungleich verteilte Arbeitslast», gefolgt von dem «nicht offenen Ansprechen von Konflikten». In Bezug auf die Form eines möglichen Förderungstools hat die Mehrheit der Befragten eine interaktive Form wie Seminare und Treffen präferiert.Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es einen Hinweis auf einen möglichen Förderungsbedarf an sozialen Kompetenzen in der untersuchten Stichprobe gibt.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Keywords Teamarbeit, Teams, soziale Kompetenzen, Teameffektivität
Vertraulichkeit: vertraulich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggebende
Schweizer Hochschule
Autorinnen und Autoren
Meier, Richard
Betreuende Dozierende
Dornemann, Susanne
Publikationsjahr
2026
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
vertraulich
Studiengang
Betriebsökonomie (Bachelor)
Standort Studiengang
Brugg-Windisch
Keywords
Teamarbeit, Teams, soziale Kompetenzen, Teameffektivität