Prozessoptimierung zentrale Marketingaktionen am Point of Sale

Ein Detailhandelsunternehmen hat kein standardisiertes Vorgehen für Auswahl und Buchung von zentralen Marketingaktionen am Point of Sale. Die vorliegende Bachelorarbeit analysiert den Ist-Prozess, entwirft einen Soll-Prozess und zeigt auf, wie er sich zukünftig softwaregestützt umsetzen liesse.

Sonderer, Franziska, 2026

Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Detailhandelsunternehmen
Betreuende Dozierende Spahic, Maja
Views: 2
Bei Marketingaktionen am Point of Sale werden ein oder mehrere Artikel über einen bestimmten Zeitraum präsentiert. Im Unternehmen liegen die zugehörigen Daten in mehreren getrennt geführten Exceltabellen, sodass die Informationen wiederholt von Hand übertragen werden müssen. Der daraus entstehende Mehraufwand verlängert die Bearbeitungszeit und macht den Ablauf anfällig für Übertragungsfehler und uneinheitliche Datenstände. In der Folge müssen Beteiligte häufiger Rückfragen klären, und eine verlässliche Auswertung der Marketingaktionen ist mangels konsolidierter Datenbasis kaum möglich.
Zu Beginn der Bachelorarbeit wurde daher der organisch gewachsene Ist-Prozess erhoben, alle Beteiligten und genutzten Excellisten eingeschlossen. Anschliessend wurden qualitative und quantitative Methoden eingesetzt, um die einzelnen Prozessschritte zu analysieren und die Probleme festzuhalten. So entstand eine Optimierungsliste, die sowohl als Grundlage für die Modellierung des Soll-Prozesses verwendet wurde, als auch als Anforderungsliste für eine allfällige Softwarelösung diente.
Im Folgenden zeigte sich schnell, dass sich die im Unternehmen bereits verfügbaren Standardlösungen nicht zur Unterstützung des Prozesses eignen, da sie an ihre Grenzen stossen, sobald komplexe und mehrfach verknüpfte Zusammenhänge dargestellt werden müssen. Aus diesem Grund drängt sich eine massgeschneiderte Entwicklung auf, die sich gezielt an den tatsächlichen Anforderungen des Soll-Prozesses orientiert und sämtliche relevanten Abhängigkeiten korrekt abbildet. Wie eine solche Lösung ausgestaltet werden könnte, wurde anhand eines Datenmodells sowie der Anforderungen an eine Benutzeroberfläche skizziert, wobei zwischen grundlegenden und weiterführenden Anforderungen unterschieden wurde. Eine Aufwandschätzung zeigt zudem, dass der Aufwand für eine solche Entwicklung deutlich unter dem Aufwand liegt, der durch die bisherige manuelle Pflege der Excellisten laufend anfällt, wodurch sich die Investition auch wirtschaftlich rechtfertigen würde. Somit liefert die Arbeit eine Grundlage für eine gezielte Eigenentwicklung, die den Soll-Prozess langfristig unterstützt und Raum für spätere Erweiterungenoffenlässt.
Studiengang: Wirtschaftsinformatik (Bachelor)
Keywords Prozessoptimierung, Detailhandel
Vertraulichkeit: vertraulich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggebende
Detailhandelsunternehmen
Autorinnen und Autoren
Sonderer, Franziska
Betreuende Dozierende
Spahic, Maja
Publikationsjahr
2026
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
vertraulich
Studiengang
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)
Standort Studiengang
Olten
Keywords
Prozessoptimierung, Detailhandel