Hybrides Arbeiten in einem Schweizer Finanzinstitut Erfolgsfaktoren und Herausforderungen für die Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden

Hybrides Arbeiten verspricht Flexibilität, Autonomie und mehr Zufriedenheit, doch führt es auch zu besserer Leistung? Die Untersuchung in einem Schweizer Finanzinstitut zeigt, welche Faktoren den Unterschied machen und mit welchen konkreten Massnahmen es gezielt weiterentwickelt werden kann.

Lisa, Hauser; Yves, Paltzer, 2026

Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Schweizer Finanzinstitut
Betreuende Dozierende Blumer, Florian
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Hybrides Arbeiten bietet Mitarbeitenden mehr Flexibilität und ermöglicht es, den Arbeitsort passend zur jeweiligen Aufgabe zu wählen. Gleichzeitig entstehen neue Anforderungen an Zusammenarbeit, Kommunikation, Führung und Arbeitsorganisation. Für die untersuchte Abteilung eines Schweizer Finanzinstituts ist hybrides Arbeiten aufgrund begrenzter Büroflächen nicht nur eine Möglichkeit, sondern fester Bestandteil der Arbeitsorganisation. Entscheidend ist deshalb, unter welchen Bedingungen das Modell für Mitarbeitende und Organisation gut funktioniert und wie es weiterentwickelt werden kann.
Zur Beantwortung dieser Frage wurde bestehende wissenschaftliche Literatur mit einer empirischen Untersuchung kombiniert. Dazu wurden fünf qualitative Interviews mit Mitarbeitenden der Abteilung geführt. Ergänzend fand eine standardisierte Umfrage statt, welche von 35 Mitarbeitenden ausgefüllt wurde. Die Ergebnisse der Interviews und der Umfrage wurden anschliessend miteinander sowie mit den Erkenntnissen aus der Forschung verglichen und verknüpft.
Die Ergebnisse zeigen ein positives Bild des hybriden Arbeitens. Besonders geschätzt werden Flexibilität und Autonomie, vertrauensbasierte Führung, funktionierende Teamkommunikation sowie die Möglichkeit, den Arbeitsort passend zur Aufgabe zu wählen. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass hybrides Arbeiten die Leistungsbereitschaft nicht automatisch erhöht. Entscheidend ist die konkrete Ausgestaltung. Gute Rahmenbedingungen können die Arbeitszufriedenheit stärken und damit die Bereitschaft fördern, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv einzubringen.Verbesserungspotenzial besteht vor allem bei der Bündelung und Priorisierung von Informationen, der Koordination gemeinsamer Präsenztage, der technischen Infrastruktur sowie beim unterschiedlichen Digitalisierungsgrad innerhalb der Abteilung. Auch spontane Abstimmungen sind im hybriden Alltag teilweise erschwert. Daraus wurden vier Empfehlungen abgeleitet: ein gemeinsames Leistungsverständnis schaffen, Informationen zentral bündeln, die Präsenzplanung gezielter koordinieren sowie Digitalisierung und Prozesse weiterentwickeln. So kann das bereits gut etablierte hybride Arbeitsmodell gezielt gestärkt werden.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Keywords Hybrides Arbeiten, Leistung, New Work, Homeoffice, Schweizer Finanzinstitut
Vertraulichkeit: vertraulich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggebende
Schweizer Finanzinstitut
Autorinnen und Autoren
Lisa, Hauser; Yves, Paltzer
Betreuende Dozierende
Blumer, Florian
Publikationsjahr
2026
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
vertraulich
Studiengang
Betriebsökonomie (Bachelor)
Standort Studiengang
Basel
Keywords
Hybrides Arbeiten, Leistung, New Work, Homeoffice, Schweizer Finanzinstitut