Digitales Wissensmanagement bei Swiss Recycle: Strukturierung, Bündelung und Verfügbarmachung von internem Wissen bei einem kleinen, nicht gewinnorientierten Verein
Swiss Recycle nutzt bereits Microsoft 365. Dennoch ist internes Wissen oft schwer auffindbar. Diese Arbeit zeigt, wie mit klarer Struktur, Rollen und Pflegeprozessen ein praxistaugliches Wissensmanagement entsteht, ohne die Einführung neuer Tools.
Zeliha Genç & Glency Peiris, 2025
Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Swiss Recycle
Betreuende Dozierende Bendel, Oliver
Views: 15
Swiss Recycle arbeitet als kleiner, digital organisierter Non-Profit-Verein mit SharePoint, Teams, OneNote und einem internen Wiki. Trotz dieser Toollandschaft fehlen eine einheitliche Ablagelogik und klare Zuständigkeiten. Dokumente sind teils mehrfach vorhanden, unterschiedlich benannt oder nicht aktuell. Wissen wird häufig informell weitergegeben, was besonders bei Einarbeitungen in der Zusammenarbeit zu Ineffizienz führt.
Zur Analyse wurde ein qualitativer Methodenmix eingesetzt: leitfadengestützte Interviews mit Mitarbeitern, eine strukturierte Selbsteinschätzung entlang der Wissensbausteine nach Probst et al. (2012) sowie eine Dokumenten- und Toolanalyse der bestehenden Microsoft-365-Struktur. Ergänzend wurde das SECI-Modell von Nonaka und Takeuchi (1997) genutzt, um Wissensweitergabe und die Umwandlung von implizitem in explizites Wissen systematisch einzuordnen.
Als Ergebnis wurde ein praxistaugliches Konzept entwickelt, das auf vorhandenen Tools basiert und ohne zusätzliche Software umsetzbar ist. Es empfiehlt eine Neustrukturierung der Wissensablage entlang der strategischen Bereiche von Swiss Recycle, ergänzt durch ein einheitliches Benennungs- und Ordnungssystem, klar definierte Rollen (z. B. Verantwortliche pro Bereich) sowie einen kontinuierlichen Pflegeprozess. Ein zentrales Element bildet eine digitale Prozesslandkarte in SharePoint, welche als Einstieg und Navigation dient und Wissen schneller auffindbar macht. Der Nutzen für Swiss Recycle liegt in einer deutlich besseren Auffindbarkeit, weniger Doppelablagen, schnelleren Einarbeitungen, mehr Transparenz sowie einer nachhaltigeren Sicherung von Wissen – insbesondere bei Abwesenheiten oder personellen Wechseln. Hinweis: Diese Bachelorarbeit enthält interne Informationen und ist vertraulich. Eine Weitergabe an Dritte bedarf der Zustimmung der Auftraggeberschaft.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Keywords Digitales Wissensmanagement; Wissensmanagement; Baustein-Modell
Vertraulichkeit: vertraulich