Employer Branding von innen in Schweizer Privatbank im KMU-Kontext stärken

Trotz stabiler Marktposition verzeichnet eine Schweizer Privatbank anhaltend erhöhte freiwillige Abgänge. Die vorgehende Bachelorthesis untersucht, welche internen Faktoren die Mitarbeitendenbindung beeinflussen und wie diesen im Rahmen des internen Employer Brandings begegnet werden kann.

Rebeca Meier, 2025

Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Schweizer Privatbank
Betreuende Dozierende Tillessen, Joachim
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Die Untersuchung befasst sich mit, dem internen Employer Branding einer Schweizer Privatbank im KMU-Kontext. Ausgangspunkt sind über mehrere Jahre erhöhte freiwillige Abgänge sowie Ergebnisse interner Mitarbeitendenbefragungen, die darauf hinweisen, dass zentrale Erwartungen der Mitarbeitenden nur teilweise erfüllt werden. Aufgrund der begrenzten personellen Ressourcen wirken sich personelle Abgänge in diesem organisationalen Umfeld besonders stark aus. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels gewinnt die gezielte Stärkung der Mitarbeitendenbindung daher zunehmend an Bedeutung.
Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde ein Mixed-Methods-Ansatz gewählt. Die quantitative Datengrundlage bilden zwei Mitarbeitendenbefragungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Ergänzend wurden halbstrukturierte Interviews mit Mitarbeitenden aus ausgewählten Bereichen durchgeführt. Die qualitative Auswertung erfolgte mittels strukturierender Inhaltsanalyse nach Mayring. Zur Analyse wurden zentrale bindungsrelevante Faktoren hinsichtlich ihrer wahrgenommenen Wichtigkeit und ihres Erfüllungsgrades systematisch gegenübergestellt.
Die Ergebnisse zeigen, dass Wertschätzung zu den zentralen bindungsrelevanten Faktoren zählt, jedoch nicht in allen organisationalen Bereichen konsistent wahrgenommen wird. Besonders ausgeprägte Diskrepanzen zeigen sich in den Bereichen Unternehmenskultur und strategische Orientierung, Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, flexible Arbeitsmodelle sowie in der Wahrnehmung und Sichtbarkeit der HR-Strukturen. Insgesamt wird deutlich, dass die emotionale und identifikatorische Bindung an die Organisation unterschiedlich stark ausprägt. Die Befunde weisen darauf hin, dass Bindungsrisiken weniger auf einen generellen Mangel an Wertschätzung zurückzuführen sind, sondern vielmehr mit einer uneinheitlichen Wahrnehmung von Zugehörigkeit, Vertrauen und organisationaler Verlässlichkeit zusammenhängen.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Keywords Internes Employer Branding, Mitarbeitendenbindung, Wertschätzung im Arbeitsalltag, Organisationale Identifikation, psychologischer Vertrag, Arbeitgeberattraktivität, Unternehmenskultur, Führung und Kommunikation, Fluktuationsprävention, Personalmanagement
Vertraulichkeit: vertraulich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggebende
Schweizer Privatbank, -
Autorinnen und Autoren
Rebeca Meier
Betreuende Dozierende
Tillessen, Joachim
Publikationsjahr
2025
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
vertraulich
Studiengang
Betriebsökonomie (Bachelor)
Standort Studiengang
Brugg-Windisch
Keywords
Internes Employer Branding, Mitarbeitendenbindung, Wertschätzung im Arbeitsalltag, Organisationale Identifikation, psychologischer Vertrag, Arbeitgeberattraktivität, Unternehmenskultur, Führung und Kommunikation, Fluktuationsprävention, Personalmanagement