Konzept für ein strukturiertes Wissensmanagement in der Habasit AG

Wissen nachhaltig zu teilen ist das Ziel der namhaften Produktionsunternehmung mit Sitz in der Nordwestschweiz. In dieser Arbeit wird beschrieben, wie die Unternehmung mithilfe eines strukturierten Wissensmanagementkonzepts Wissen nachhaltig nutzen kann, um sich so weitere Wettbewerbsvorteile sichern zu können.

Repond, Nicole, 2020

Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Habasit AG
Betreuende Dozierende Waterstraat, Silke
Keywords Wissensmanagement, Konzepterstellung, Produktionsfirma, Lernende Organisation
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Die Produktionsunternehmung wurde 1946 gegründet und ist seitdem in Familienbesitz. Nach und nach hat sich die Unternehmung in ihrem Bereich zum Weltmarktführer entwickelt. Die Belegschaft der Unternehmung hat ein Durchschnittsalter von 48 Jahren. In den nächsten 10-20 Jahren wird Schritt für Schritt qualifiziertes Personal aufgrund Pensionierung die Unternehmung verlassen und somit wird enorm viel Know-How verloren gehen. Um dies zu verhindern, wurde die folgende Fragestellung entwickelt: «Wie kann die Produktionsunternehmung durch strukturiertes und systematisches Wissensmanagement sicherstellen, dass auch nach der Pensionierung von Fachkräften und Key-Playern das Wissen im Unternehmen gehalten wird?».
Das Ziel der Arbeit besteht darin, ein Konzept für die Produktionsunternehmung zu entwickeln, mit dem sie das implizite Wissen der Belegschaft dokumentieren und weitergeben kann, damit die Produktion weiterhin erfolgreich bestehen kann ohne einen Reibungsverlust durch Fluktuationen zu erleiden. Für die Beantwortung der Fragestellung wird in der Literatur vorwiegend nach den Schlüsselwörtern «Wissensmanagement», «Prozessoptimierung», «Fachkräftemangel» und «Changemanagement» gesucht. Genügend Literatur steht zur Verfügung, da Wissensmanagement ein breiter Begriff und ein allgegenwärtiges Thema ist. Aus dieser Literatur wurden drei Wissensmanagementmodelle analysiert und zum Schluss wurde das Münchener Wissensmanagementmodell für die Unternehmung ausgewählt. Zudem wird eine qualitative Forschungsmethode, nämlich eine interne Datenerhebung mittels Interviewleitfaden, angewendet werden. Das Interview wird halbstrukturiert geführt. Das heisst, dass die Fragen vorgegeben sind, jedoch Freiraum für eigene Anmerkungen der Interviewpartner besteht. Diese Primärdaten werden unter anderem für die Handlungsempfehlung ausgewertet.
Konkret lautet die Antwort auf die Fragestellung, dass die Produktionsunternehmung Rekrutierungen früher einplanen und sich die beiden Produktionslinien in den einzelnen Prozessen angleichen sollten. Letzteres sollte mit einer Arbeitsgruppe oder auf freiwilliger Basis mit einer Community of Practice erfolgen. So kann sich die Unternehmung zu einer Lernenden Organisation entwickeln. Nebst der Erstellung des Wissensmanagementkonzepts kann die Produktionsunternehmung aufgrund dessen weitere Entwicklungsmöglichkeiten planen. Eine Nachfolgeplanung für die Sicherung der Arbeitsplätze in der Produktion wäre ein weiterer Schritt, um das Wissen nachhaltig in der Unternehmung halten zu können. Zudem kann die Einführung eines IT-Systems für die Prozesse in der Produktion die Arbeitsabläufe erleichtern und das Wissen wäre über mehrere Jahre aufbewahrt und abrufbar. Es wird in der nahen Zukunft immer wichtiger, dass organisationales Wissen nicht verloren geht. Die Digitalisierung bringt viele neue Möglichkeiten hervor, mit denen sich die besagte Unternehmung Wettbewerbsvorteile erarbeiten kann.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Vertraulichkeit: vertraulich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggebende
Habasit AG, Reinach BL
Autorinnen und Autoren
Repond, Nicole
Betreuende Dozierende
Waterstraat, Silke
Publikationsjahr
2020
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
vertraulich
Studiengang
Betriebsökonomie (Bachelor)
Standort Studiengang
Basel
Keywords
Wissensmanagement, Konzepterstellung, Produktionsfirma, Lernende Organisation