Einführung eines Internen Kontrollsystem (IKS) in einem KMU-Betrieb - Eine Analyse sowie Massnahme für das Unternehmen Fortisa AG

Diese Bachelor Thesis beschäftigt sich mit der Einführung eines unternehmensspezifischen, systematischen Internen Kontrollsystems für die Geschäftsbereiche des Unternehmens Fortisa AG. Für die Implementierung eines IKS wurden die Ziele und Risiken von wesentlichen Geschäftsprozessen ermittelt.

Mirkovic, Dusica, 2020

Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Fortisa AG
Betreuende Dozierende Hürsch, Marco
Keywords Internes Kontrollsystem. Sicherung der Effektivität und Effizienz der Geschäftstätigkeit. Gewährleistung der Verlässlichkeit der Berichterstattung.
Views: 59
Das Unternehmen Fortisa AG gilt als die grösste industrielle Kleinbrotbäckerei der Schweiz. Das KMU weist ein Volumenwachstum und ein Ansteigen des Automatisierungsgrades sowie der Komplexität der gesamten Wertschöpfungskette auf, was eine Herausforderung für die Ausführung sowie Kontrolle der Geschäftsaktivitäten darstellt. Mittels der Einführung des Führungsinstruments sollen die Schwachstellen der operativen Prozesse festgestellt werden, um die Zuverlässigkeit der finanziellen Berichterstattung sicherzustellen sowie das Unternehmensvermögen zu schützen.
Um ein Grundverständnis für das Interne Kontrollsystem zu vermitteln, wurde auf dessen Definition, Ziele und Grundsätze eingegangen. Mittels Best-Practice-Methode wurde die Ausgestaltung des IKS aufgezeigt. Damit beurteilt werden konnte, für welche Unternehmensprozesse ein Internes Kontrollsystem definiert werden soll, wurde eine unternehmensspezifische Prozessanalyse nach dem Prozessebenenmodell vorgenommen. Unter Wesentlichkeits- und Risikogesichtspunkten wurden bestimmte Geschäftsprozesse evaluiert, um daraus Handlungsempfehlungen für das Unternehmen ableiten zu können.
Gemäss Schweizer Gesetzgebung sind lediglich Grossunternehmen verpflichtet ein IKS zu führen. Allerdings können mit der Implementierung eines IKS mehrere Nutzen erzielt werden beispielsweise das Risikobewusstsein der Mitarbeitende zu erhöhen. Somit ist die Existenz eines IKS für Grossunternehmen obligatorisch, aber für die KMUs sinnvoll. Die grafische Prozessanalyse des Unternehmens zeigte die Ist-Aufnahme der Geschäftsprozesse. Dabei wurden die komplexen Geschäftsprozesse in grundlegendere Prozesse aufgeteilt. Beim Walkthrough wurde festgestellt, dass die bisher definierten Grundsätze oder Arbeitsordnungen von den Mitarbeitenden teilweise nicht gelebt werden. Bei der Risikobeurteilung wurde ersichtlich, mit welchen Risiken sich das Unternehmen auseinandersetzen muss. Obwohl lediglich zwei Hauptprozesse analysiert worden sind, wurden insgesamt 40 Risiken erkannt. Die umfassende Risikoanalyse sowie die Ergebnisse dieser Beurteilung haben gezeigt, dass das Unternehmen zwingend entsprechende Kontroll- und Steuerungsmassnahmen definieren muss. Somit stellt die Implementierung eines IKS für das Unternehmen eine Chance dar, die Geschäftsprozesse effizienter auszugestalten sowie zu optimieren.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Vertraulichkeit: vertraulich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggebende
Fortisa AG, Zuchwil
Autorinnen und Autoren
Mirkovic, Dusica
Betreuende Dozierende
Hürsch, Marco
Publikationsjahr
2020
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
vertraulich
Studiengang
Betriebsökonomie (Bachelor)
Standort Studiengang
Olten
Keywords
Internes Kontrollsystem. Sicherung der Effektivität und Effizienz der Geschäftstätigkeit. Gewährleistung der Verlässlichkeit der Berichterstattung.