Erhöhung der Arbeitgeberattraktivität durch zielgruppenorientiertes Employer Branding bei einer Rehabilitationsklinik, insb. bei Pflegefachkräften

Im hartumkämpften Arbeitsmarkt der Pflegebranche müssen sich Arbeitgebende attraktiv positionieren. Das strategische Einsatzmittel «Employer Branding» soll die Arbeitgeberattraktivität einer Schweizer Rehabilitationsklinik steigern, was wiederum die Gewinnung von Fachkräften begünstigt.

Bütikofer, Joel & Muhamad, Abdulatif, 2022

Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende aarReha Schinznach
Betreuende Dozierende Müller, Richard
Keywords Employer Branding, Arbeitgeberattraktivität, Pflege, Fachkräftemangel, Rekrutierungsstrategie
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Aufgrund der älter werdenden Gesellschaft und komplexeren Krankheitsbildern, steigt der Pflegebedarf laufend an. Zusätzlich erhöht der fehlende Pflegenachwuchs die hohe Arbeitsbelastung, was sich letzten Endes in hohen Fluktuationszahlen äussert. Pflegeeinrichtungen sind bestrebt, geeignetes Pflegefachpersonal für sich zu gewinnen, damit das zukünftige Arbeitsaufkommen bewältigt werden kann. Entsprechend liegt das Ziel dieser Bachelorarbeit darin, die Arbeitgeberattraktivität einer Schweizer Rehabilitationsklinik zu untersuchen und entsprechende Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Zu Beginn sind die Attraktivitätsfaktoren aus Sicht von Pflegefachkräften über Sekundärquellen eruiert worden. Die Mitarbeiterumfrage soll die ermittelten Attraktivitätsmerkmale verifizieren und in eine Rangfolge bringen. Zudem wird untersucht, welche generationenspezifische Unterschiede bezüglich Präferenzen und Mediennutzung herrschen. Durch die Analyse der Umsetzung der Attraktivitätsfaktoren sollen Stärken und Verbesserungspotenziale erkannt werden. Die Experteninterviews mit der HR-Leitung sowie den Stationsleiterinnen ermöglichen den Vergleich zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmersicht.
Persönliche Kommunikation ist ein effektives Mittel zur Gewinnung von Fachpersonal, weshalb sich die Rehabilitationsklinik auf aktive Suchstrategien wie «Campus Recruiting» und Weiterempfehlungsprogramme fokussieren soll. Deshalb empfiehlt es sich, das bestehende Belohnungssystem mit höheren Anreizen auszustatten. Das vorhandene Weiterbildungsangebot soll durch interessante Kursinhalte ergänzt werden. Durch die Schaffung von Aufstiegsmöglichkeiten kann der Drang nach Karriereentwicklung befriedigt werden. Durch die Vereinbarkeit von Arbeitszeiten mit dem bestehenden Erholungs- und Freizeitangebot wird zu einer besseren Work-Life-Balance der Mitarbeitenden beigetragen. Die Stärken «Arbeitsatmosphäre», «Führungsverhalten des Vorgesetzten» und «Flexible Arbeitszeiten» sollen in Form einer Employer Value Proposition zur Kommunikation gegen aussen verwendet werden. Innerhalb der Organisation sollen diese Werte auf allen Hierarchiestufen gelebt werden, sodass es sich weiterhin um echte Arbeitgebereigenschaften handelt. Abschliessend soll die Einführung von qualitativen und quantitativen Kennzahlen die Arbeitgebergeberattraktivität überwachen und so auch in Zukunft sicherstellen.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Vertraulichkeit: vertraulich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggebende
aarReha Schinznach, Schinznach-Bad
Autorinnen und Autoren
Bütikofer, Joel & Muhamad, Abdulatif
Betreuende Dozierende
Müller, Richard
Publikationsjahr
2022
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
vertraulich
Studiengang
Betriebsökonomie (Bachelor)
Standort Studiengang
Olten
Keywords
Employer Branding, Arbeitgeberattraktivität, Pflege, Fachkräftemangel, Rekrutierungsstrategie