Machbarkeitsanalyse für ein Startup, welches aus alten E-Auto-Batterien Heimspeicher herstellt

Im Jahre 2015 wurde an der Pariser Klimakonferenz beschlossen, einen Temperaturanstieg von über 1.5° Celsius zu verhindern. Auch für uns Schweizerinnen und Schweizer gilt es Treibhausgasemissionen einzusparen. Allein der Verkehr ist bei uns für 32% der Emissionen verantwortlich.

Elia, Rafael, 2022

Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Institut für Unternehmensführung, HSW FHNW
Betreuende Dozierende Meyer, Dario
Keywords Second-Life-Speicher
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Es lässt sich erkennen, dass aus der Zunahme der Elektroautos auch mehr Batterien benötigt werden. Mit der zeitgleichen stetigen Bedarfszunahme von Batterieheimspeichern sieht der Autor eine Lösung, sowohl die CO2 -Bilanz der Batterien zu verbessern als auch den Bedarf an Heimspeichern abzudecken. Folgende Fragestellung wird beantwortet: Welche Kriterien müssen die Faktoren «wirtschaftliche Machbarkeit», «Lieferkettenstruktur» und «technische Machbarkeit» erfüllen, damit ein Unternehmen, das aus alten E-Auto-Batterien Heimspeicher herstellt und in der Schweiz tätig ist, rentabel sein kann?
Um die Fragestellung auch beantworten zu können, wurde zuerst eine Literaturrecherche durchgeführt, woraus der Theorieteil entstanden ist. Die aus diesem Theorieteil resultierenden Erkenntnisse und Resultate wurde anschliessend anhand von Experteninterviews und der Nachfrage bei Automobilunternehmen beurteilt und erweitert. Für den Teil der wirtschaftlichen Machbarkeit wurde mit dem Tool «getLaunched» gearbeitet, für das Erstellen des Flussdiagramms im Teil «Lieferkettenstruktur» wurde «Creately» verwendet. Mit MAXQDA konnten die Interviews und weiteren Infos analysiert werden.
Die Bachelorthesis hat gezeigt, dass es sich bei der Startup-Idee um ein, unter den formulierten Gegebenheiten, rentables Geschäftsmodell handelt. Allerdings hat sich gezeigt, dass der Preis pro kWh etwas nach oben angepasst werden muss. Die technische Machbarkeit konnte dargelegt werden. Zur Lieferkettenstruktur konnte trotz Experteninterviews und Nachfragen bei den Automobilunternehmen keine definitive Aussage zum Vorhandensein von genügend Batterien gemacht werden. Durch unterschiedliche Szenarien konnte allerdings aufgezeigt werden, dass beim Preis für die alten E-Auto-Batterien Spielraum vorhanden ist. Für den Bau eines ersten Prototyps hat der Autor keine Bedenken, was die Beschaffung von genügend Modulen anbelangt. Grundsätzlich kann die Frage, ob das Unternehmen an sich machbar und realistisch wäre, mit Ja beantwortet werden. Die Ergebnisse lassen sich für eine potenzielle Umsetzung des Startups durch den Autor auch in der Praxis anwenden.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Vertraulichkeit: öffentlich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggebende
Institut für Unternehmensführung, HSW FHNW, Windisch
Autorinnen und Autoren
Elia, Rafael
Betreuende Dozierende
Meyer, Dario
Publikationsjahr
2022
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
öffentlich
Studiengang
Betriebsökonomie (Bachelor)
Standort Studiengang
Basel
Keywords
Second-Life-Speicher