Markteinschätzung von Amaranth im Food-Bereich B2C in der Schweiz

Der Trend weg vom Fleisch hin zu pflanzenbasierten Ersatzprodukten und Nahrungsergänzungen prägt die Ernährungsentwicklung in der Schweiz. Welches sind die Gründe dahinter und welche Einsatzmöglichkeiten haben Pseudogetreide, konkret Amaranth, in diesem Wandel im Schweizer Food-Bereich?

Marclay, Lionel & Suter, Fabio & Huser, Esther & Eugster, Vanessa, 2021

Art der Arbeit Projektarbeit/Praxisprojekt
Auftraggebende Hochschule für Wirtschaft FHNW
Betreuende Dozierende Kassowitz, Georg
Keywords Markteinschätzung von Amaranth im Food-Bereich B2C in der Schweiz
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Aufgrund des Ernährungswandels ist die Auftraggeberschaft daran interessiert zu ermitteln, wie die Vielfalt der Menüs mit den, in der breiten Schweizer Bevölkerung, noch eher unbekannten Pseudogetreiden angereichert werden kann. Ein spezielles Augenmerk soll dabei auf die Einsatzmöglichkeiten von Amaranth gerichtet werden. Amaranth, ein Superfood, das in Südamerika seit Jahrtausenden bekannt ist und bereits von den Inkas konsumiert wurde, doch in der Schweiz noch eher exotisch wirkt. Ebenfalls interessieren die Auftraggeberschaft die Gründe dieses Trends und die Auswirkungen auf den Menschen.
Durch die geringe Bekanntheit von Amaranth in der Schweiz konzentriert sich die Projektarbeit auf die Bereitstellung von Grundlagen. Im Besonderen wird der Zeitgeist in der Bevölkerung und bei Fachpersonen aufgenommen. Dieser Zeitgeist wird durch Interviews mit Fachpersonen erarbeitet. Aus den Gesprächen und der bereits vorhandenen Literatur werden die Hauptmerkmale für den Wandel zur vermehrten pflanzenbasierter Ernährungsform erarbeitet. Die Arbeit wird mit dem Versuch, den Platz und die Potenziale von Amaranth in den aktuellen Ernährungs-Trends in der Schweiz darzulegen abgerundet.
Der Ernährungswandel betrifft nicht konkret eine Gruppierung, sondern erfasst vielmehr die Gesamtbevölkerung aus den unterschiedlichsten Beweggründen. Es fungieren die eigene Gesundheit, der Gedanke der Nachhaltigkeit, die Religion sowie die Ethik als massgebliche Auslöser für den Wandel. Mithilfe von Interviews und verschiedenen Vergleichen kann eine aktuelle Einordnung von Amaranth im Ernährungsspektrum der Schweizer Bevölkerung sichergestellt werden. Es ist wahrscheinlich, dass Amaranth nicht nur durch den Trend zu vermehrter pflanzenbasierter Ernährung, sondern auch aufgrund der Abwesenheit von Gluten Aufschwung in der Konsumation erhalten kann. Dabei wird Amaranth seinen Einsatz als Beimischung in verschiedenster Form in der Ernährung erhalten. So kann das Pseudogetreide zu Müeslis, Riegel, Kuchen aber auch zu Broten beigegeben werden. Dass Amaranth andere (Pseudo-)Getreide beispielsweise im Backwarenbereich oder in Plant-Based-Meat-Produkten vollständig ersetzen wird, ist aus heutiger Sicht eher unwahrscheinlich. Die Auftraggeberschaft verfügt somit über sorgfältig aufgearbeitete Grundlagen zu den Einsatzmöglichkeiten von Amaranth im Food-Bereich in der Schweiz.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Vertraulichkeit: öffentlich
Art der Arbeit
Projektarbeit/Praxisprojekt
Auftraggebende
Hochschule für Wirtschaft FHNW, Brugg-Windisch
Autorinnen und Autoren
Marclay, Lionel & Suter, Fabio & Huser, Esther & Eugster, Vanessa
Betreuende Dozierende
Kassowitz, Georg
Publikationsjahr
2021
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
öffentlich
Studiengang
Betriebsökonomie (Bachelor)
Standort Studiengang
Brugg-Windisch
Keywords
Markteinschätzung von Amaranth im Food-Bereich B2C in der Schweiz