Erarbeitung von Prozessoptimierungs- und Digitalisierungspotenzialen im Bereich der Supply Chain bei der Holcim Kies und Beton AG

Einer der grössten Baustoffhersteller der Schweiz möchte Digitalisierungspotenziale konsequenter nutzen. Die Projektarbeit zeigt mögliche Prozessoptimierungen und -automatisierungen im Bereich des Supply-Chain-Managements mit Fokus auf das Lagerbestandsmanagement.

Bloch, David & Chèvre, Noémie & Glattfelder, Marco & Vosseler, Alex & Weller, Noémie, 2021

Art der Arbeit Projektarbeit/Praxisprojekt
Auftraggebende Holcim Kies und Beton AG
Betreuende Dozierende Leimstoll, Uwe
Keywords Prozessoptimierungspotenzial, Digitalisierungspotenzial, Unternehmenssteuerung, Supply Chain Management
Views: 36
Die Digitalisierung führt auch im Baugewerbe, welches teilweise durch einen niedrigen Digitalisierungsgrad charakterisiert ist, zu zahlreichen Digitalisierungsoptionen. In Anbetracht der Komplexität der Prozesse entstehen jedoch meist wenig verknüpfte Teillösungen. Betriebsinterne Vorarbeiten der Holcim Kies und Beton AG lassen vermuten, dass die aktuellen Supply-Chain-Prozesse im Bereich Kies am Standort Birsfelden Prozessoptimierungs- und Digitalisierungspotenziale aufweisen.
Die Arbeit untersucht folgende Zielsetzung: Es sollen die Grundlagen für die Gestaltung eines automatisierten Lagerbestandsmanagements und einer automatisierten Bestellauslösung im Bereich Kies per Schiff erarbeitet werden. Zur Bearbeitung der Zielsetzung wurden wissenschaftliche Artikel in der Datenbank Google Scholar identifiziert und analysiert. Zusätzlich wurden im Rahmen der Analyse des Ist-Zustands Werksbesichtigungen und halbstrukturierte Interviews durchgeführt. Basierend auf diesen Grundlagen wurde zur Konzipierung des digitalisierten Soll-Zustands ein Workshop abgehalten.
Die Analyse zeigt, dass ein automatisiertes Lagerbestandsmanagement und eine automatisierte Bestellauslösung im Bereich Kies realisierbar sind, wenn einzelne (manuelle) Teilprozesse der Supply Chain teilautomatisiert werden. Mithilfe eines zum Teil bereits bestehenden Kanban-Tools kann eine Dokumentation des Kiesverarbeitungsprozesses in Echtzeit dargestellt werden. Dies ermöglicht eine Darstellung des aktuellen Lagerbestands und eine automatisierte Bestellauslösung. Eine Analyse der vorhandenen IT-Lösungen zeigt, dass für eine Realisierung an ein bereits bestehendes Informationssystem angeknüpft werden kann. Im Hinblick auf die Umsetzung führen die angedachten Veränderungen dazu, dass von der Belegschaft eine gewisse Veränderungsbereitschaft und digitale Affinität erwartet werden muss. Das vorliegende Konzept dient der Holcim Kies und Beton AG am Standort Birsfelden unter anderem als Entscheidungs- und Beurteilungsgrundlage in Bezug auf Realisierung und Nutzen. Weiter unterstützt es bei der Gestaltung des empfohlenen Soll-Zustands. Vor einer konkreten Realisierung sollten die ganzheitliche Wirtschaftlichkeit und detaillierte Systemarchitektur der Lösung thematisiert werden.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Vertraulichkeit: vertraulich
Art der Arbeit
Projektarbeit/Praxisprojekt
Auftraggebende
Holcim Kies und Beton AG, Birsfelden
Autorinnen und Autoren
Bloch, David & Chèvre, Noémie & Glattfelder, Marco & Vosseler, Alex & Weller, Noémie
Betreuende Dozierende
Leimstoll, Uwe
Publikationsjahr
2021
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
vertraulich
Studiengang
Betriebsökonomie (Bachelor)
Standort Studiengang
Basel
Keywords
Prozessoptimierungspotenzial, Digitalisierungspotenzial, Unternehmenssteuerung, Supply Chain Management