Sortimentsstandardisierung

Auf dem Beschaffungsmarkt erscheinen kontinuierlich neue Artikel. Die Studie beschäftigt sich mit der Frage, ob ein Spital eine möglichst breite Artikelvielfalt braucht, was mit einer Standardisierung erreicht werden kann und wie diese durchgeführt wird. Dabei wird der Standardisierungsprozess in einem Spital mit einem Pflegekonzept des Bestellkatalogs ergänzt. Dadurch wird die grosse Artikelvielfalt reduziert.

Ganeshalingam, Mathusha, 2021

Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Stadtspital Zürich
Betreuende Dozierende Angehrn, Patrick
Keywords Sortiment, Standardisierung, Einkauf
Views: 106 - Downloads: 18
Die Abteilung Einkauf im Stadtspital Zürich steht vor der Herausforderung, die Artikelvielfalt zu reduzieren und trotzdem den Mitarbeitenden ausreichend Artikel zur Verfügung stellen, damit die täglichen Arbeiten durchgeführt werden können. Das Gesamtsortiment beinhaltet über 23'000 Artikel. Nicht medizinische Artikel werden von Anwendern immer häufiger verlangt. Dass sich die Artikelvielfalt dadurch in diesem Fall erweitert und sich die Kosten- und Zeitaufwände erhöhen, ist der Abteilung Einkauf bewusst. Die Standardisierung der Abteilungssortimente gestaltet den Anforderungs- und Bestellprozess effektiver.
Zu Beginn der Arbeit werden das Stadtspital Zürich und die Abteilung Einkauf vorgestellt. Das theoretische Verständnis für die Standardisierung und für die modernen Beschaffungsinstrumente wird geschaffen. Mittels Interviews mit den betreffenden Abteilungen werden im Rahmen der Situationsanalyse die Sichtweisen und die Ursachen untersucht. Die Ergebnisse durch einen Ist-Soll-Abgleich offenbaren die Handlungsfelder, in welchen noch Optimierungsbedarf besteht. Daraus resultieren neue Ziele. Das Best Practice Beispiel steuert wesentlich zur Lösungsfindung bei.
Mittels der gewonnenen Erkenntnisse aus der Literatur, der Situationsanalyse und des Best Practice Beispiels wird der Standardisierungsprozess und das Pflegekonzept für die Bestellkataloge für das Spital erarbeitet. Der Standardisierungsprozess dient dem Spital dazu, die Artikelvielfalt zu minimieren. Der Bestellkatalog und dessen Pflege verbessern den Anforderungs- und Bestellprozess. Basierend auf den identifizierten Ursachen für die handlungsbedürftigen Bereiche werden geeignete Massnahmen vorgeschlagen, die die interne Optimierung vorsehen. Dabei geht es mehrheitlich um die Unterstützung der Anwender bezüglich der Beschaffung, was sich effizienter auf die Arbeit der Abteilung Einkauf auswirkt. Um den Standardisierungsprozess zu bewerten, wird dieser in einer Abteilung umgesetzt. Das Hauptziel, die Artikelvielfalt in dieser Abteilung zu reduzieren ist dadurch erreicht. Zudem beweist der Prozess, dass Artikel im Gesamtsortiment bestehen, die eliminiert werden können. Zukünftige ökonomische Einsparungen werden durch eine Lieferantenbegrenzung gewährleistet.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Vertraulichkeit: öffentlich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggebende
Stadtspital Zürich, Zürich
Autorinnen und Autoren
Ganeshalingam, Mathusha
Betreuende Dozierende
Angehrn, Patrick
Publikationsjahr
2021
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
öffentlich
Studiengang
Betriebsökonomie (Bachelor)
Standort Studiengang
Brugg-Windisch
Keywords
Sortiment, Standardisierung, Einkauf