Wirksamkeitsprüfung der Ausfallentschädigungen zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie für den Kultursektor im Kanton Aargau

Die Kulturlandschaft wurde von der COVID-19-Pandemie stark getroffen. Ziel der Arbeit war es, herauszufinden, inwieweit im Kanton Aargau mithilfe von Unterstützungsmassnahmen eine Schädigung der Kulturlandschaft verhindert und zum Erhalt der kulturellen Vielfalt beigetragen werden konnte.

Besco, Flavio & Schmid, Nicola, 2021

Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Finanzkontrolle Aargau
Betreuende Dozierende Binswanger, Mathias
Keywords Kanton Aargau, Ausfallenschädigung, Kultursektor, COVID-19-Pandemie, Finanzkontrolle Aargau, Abteilung Kultur BKS
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Die Auswirkungen durch die Ausbreitung der COVID-19-Pandemie sind gravierend. Der Kultursektor ist besonders stark von den Folgen dieser Pandemie betroffen. Um die Schäden abzufedern, beschloss die Schweizerische Eidgenossenschaft unter anderem die Ausfallentschädigung für Kulturunternehmen und Kulturschaffende einzuführen. Das Ziel war es, Schäden, die durch eine Absage, eine Verschiebung von Veranstaltungen und Projekten oder aus Betriebsschliessungen erfolgten, abzufedern. Damit sollte eine Schädigung der Kulturlandschaft verhindert werden und die kulturelle Vielfalt erhalten bleiben.
Im Rahmen dieser Arbeit wurden für eine Wirksamkeitsprüfung einerseits die gesetzlichen Grundlagen im Zusammenhang mit der Ausfallentschädigung analysiert und anderseits eine Umfrage mit den Kulturunternehmen und Kulturschaffenden des Kanton Aargau durchgeführt. Für die Beurteilung der Wirksamkeitsprüfung wurden Teilfragen erstellt. Diese bezogen sich auf: Die finanzielle Situation der Gesuchstellenden, die Personalwirtschaft der Kulturunternehmen, den Prozess der Gesuchseinreichung und zuletzt auf die Verhinderung der Schädigung der Kulturlandschaft und den Erhalt der kulturellen Vielfalt.
Der Kultursektor hätte ohne Ausfallentschädigung signifikant stärkere finanzielle Einbrüche erlitten. Durch die Ausfallentschädigung, welche subsidiär neben weiteren Massnahmen wie die Kurzarbeitsentschädigung eingeführt wurde, hat sich gezeigt, dass wesentlich weniger Mitarbeitende ihren Arbeitsplatz im Kultursektor verloren haben. Die Einführung der Unterstützungsmassnahme war zeitlich dringlich, die betroffenen Personen und Unternehmen sollten möglichst unbürokratisch, gezielt und rasch unterstützt werden, damit Schäden im Kultursektor verhindert werden konnten und die kulturelle Vielfalt erhalten blieb. Von den Teilnehmenden wurde der Prozess als eher bürokratisch und kompliziert empfunden. Trotzdem konnten die Schäden im Kultursektor gering gehalten werden und es konnte verhindert werden, dass Unternehmen schliessen oder ihre Tätigkeit einstellen mussten. Die Auswertung hat gezeigt, dass die Pandemie grosse Schäden verursacht hat. Durch die Ausfallentschädigung konnten diese aber deutlich abgefedert werden. Zusammenfassend kann die Hauptfragestellung «Hat die Ausfallentschädigung die gewünschte Wirkung im Kultursektor erzielt?» als grösstenteils erfüllt erachtet werden.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Vertraulichkeit: öffentlich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggebende
Finanzkontrolle Aargau, Aarau
Autorinnen und Autoren
Besco, Flavio & Schmid, Nicola
Betreuende Dozierende
Binswanger, Mathias
Publikationsjahr
2021
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
öffentlich
Studiengang
Betriebsökonomie (Bachelor)
Standort Studiengang
Brugg-Windisch
Keywords
Kanton Aargau, Ausfallenschädigung, Kultursektor, COVID-19-Pandemie, Finanzkontrolle Aargau, Abteilung Kultur BKS