Förderung des Kartoffelverbrauchs in der Schweizer Gastronomie

Die Branchenorganisation swisspatat sieht ein Potenzial für den Mehrverbrauch der Kartoffeln in der Schweizer Gastronomie, weshalb Befragungen und Literaturrecherchen durchgeführt wurden. Die Daten wurden verwendet, um mit einem Kommunikationskonzept verschiedene Handlungsempfehlungen vorzuschlagen.

Nyffeler, Michaela & Rauber, Sarah, 2020

Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende swisspatat
Betreuende Dozierende
Keywords Kartoffel, Schweiz, Gastronomie, Vielfalt, Regionalität, Nachhaltigkeit, Gesundheitsaspekt, Tradition, modernes Kochen, Halbfabrikate, Fertigfabrikate
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In der Schweiz werden pro Kopf und Jahr rund 40 Kilogramm Kartoffeln konsumiert. Diese Menge ist im Vergleich zu Polen (>100 kg) und Deutschland (>60 kg) eher klein. Da die Kartoffeln über eine grosse Vielfalt verfügen und auf vielfache Weise zubereitet werden können, sieht swisspatat ein Potenzial für einen erhöhten Kartoffelverbrauch in der Schweizer Gastronomie. Die Branchenorganisation vertritt dabei u. a. die Interessen von Produzenten, dem Handel und der Verarbeitung. Swisspatat verfolgt das Ziel, dass die Konsumentinnen und Konsumenten Schweizer Kartoffeln kaufen, kochen und essen.
Zu Beginn der Arbeit wird die Branchenorganisation swisspatat vorgestellt. Die Informationen werden durch Recherchen und durch Befragungen gewonnen. Danach wird die Arbeit in eine Analysephase und in eine konzeptionelle Phase unterteilt, wobei in der Analysephase die Bedürfnisse und die Bedeutung der Kartoffeln für die Schweizer Gastronomie ermittelt werden. Weiter werden unterschiedliche Kommunikationskanäle der Gastronomie vorgestellt. In der konzeptionellen Phase werden mit den Daten der Analysephase und mithilfe eines Kommunikationskonzepts verschiedene Handlungsempfehlungen vorgeschlagen.
Das Ergebnis ist, dass der Markt für den Kartoffelverbrauch in der Schweizer Gastronomie schon relativ gesättigt ist und demnach kein Interesse an einer Steigerung des Kartoffelangebotes besteht. Trotz dieser Erkenntnis hat sich gezeigt, dass die Mehrheit der Gastronomiebetriebe an einer nationalen Kartoffelwoche teilnehmen würde. Damit der Gast jedoch weiterhin eine Auswahl hat, wünschen sich die Gastronomiebetriebe die speziellen Kartoffelgerichte als Ergänzung zur üblichen Speisekarte. Neben der Kartoffelwoche wird auch einem „Tag der Kartoffel“ Potenzial zugesprochen. An diesem Tag könnte auf die Kartoffelwoche aufmerksam gemacht werden, indem neben den Gastronomiebetrieben auch die Schweizer Bevölkerung für die Kartoffeln sensibilisiert werden. Für die Förderung des Kartoffelverbrauchs in der Schweizer Gastronomie werden auch Wettbewerbsmöglichkeiten sowie eine Zusammenarbeit mit der SV Group, anderen Gastronomiegruppen oder der Plattform FOOBY von Coop als gute Möglichkeiten betrachtet. Bezahlte Werbung in Fachzeitschriften, eine Dokumentation im NZZ Format oder eine Werbekampagne sind weitere Massnahmen, die den Kartoffelverbrauch fördern könnten.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Vertraulichkeit: öffentlich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggebende
swisspatat, Bern
Autorinnen und Autoren
Nyffeler, Michaela & Rauber, Sarah
Betreuende Dozierende
Publikationsjahr
2020
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
öffentlich
Studiengang
Betriebsökonomie (Bachelor)
Standort Studiengang
Olten
Keywords
Kartoffel, Schweiz, Gastronomie, Vielfalt, Regionalität, Nachhaltigkeit, Gesundheitsaspekt, Tradition, modernes Kochen, Halbfabrikate, Fertigfabrikate