Die unabhängigen Vermögensverwaltungen der Schweiz im Kontext regulatorischer Anforderungen

Durch das FidleG entstehen erhebliche Anforderungen an den Beratungsprozess von Finanzdienstleistern. Diese müssen erkannt und in die bestehenden Prozesse integriert werden. Aber wie können die unabhängigen Vermögensverwaltungen der Schweiz mit dieser Situation umgehen?

Fritsch, Joël, 2019

Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Egeli Informatik AG
Betreuende Dozierende Krebs, Michael
Keywords Finanzdienstleistungsgesetz, FidleG, Unabhängige, Vermögensverwaltungen, Vermögensverwalter, UVV, EAM, regulatorische, Anforderungen, Beratungsprozess, Excel, Vorteile, Nachteile, Portfoliomanagementsystem, PMS, PM, Kundenbeziehungsmanagementsystem, CRM, Marktsituation
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Die Auftraggeberschaft sieht hier eine klare Antwort: Die Einführung eines schlanken und preiswerten Portfoliomanagement- und Kundebeziehungsmanagementsystems (PMS/CRM), welches kurze Einarbeitungszeiten von Benutzern fordert und alle Anforderungen des Beratungsprozesses erfüllt. Deshalb soll im Rahmen dieser Arbeit in Erfahrung gebracht werden, welche Bedürfnisse im Kundenmanagement für unabhängige Vermögensverwalter (UVVs) entstehen, wie die Marktsituation von PMS-/CRM-Lösungen aussieht und was die Vor- und Nachteile der Verwendung von Excel im Beratungsprozess sind.
Um die gewünschten Forschungsergebnisse zu erreichen, wurde die bestehende Literatur überprüft und bewertet. Dabei wurde festgestellt, dass nicht genug relevante Informationen vorhanden sind, um alle Ergebnisse liefern zu können. Aus diesem Grund wurde eine Telefonumfrage mit 69 UVVs der Schweiz durchgeführt. Durch die Auswertung der Umfrage konnte die Marktsituation von PMS-/CRM-Lösungen aufgezeigt werden. Zusätzlich wurden Experteninterviews geführt, mit dem Ziel, ein besseres Verständnis über die Vermögensverwaltungsbranche zu bekommen. Die Erkenntnisse daraus tragen ebenfalls zur Beantwortung der Forschungsfragen bei.
Es stellte sich heraus, dass die Umsetzung der Anforderungen einen grossen administrativen Mehraufwand für die UVVs verursacht. Sie müssen deshalb zukünftig effizienter werden. Auf langfristige Sicht kann kaum auf den Einsatz eines Systems verzichtet werden. Kleinstunternehmen können die regulatorischen Anforderungen mit Excel weiterhin erfüllen, jedoch können dadurch viele Dienstleistungen, welche die nächsten Kundengenerationen erwarten, nicht erbracht werden. Die Auswertung der Telefonumfrage zeigt, dass momentan ein gleichmässig verteilter Markt vorliegt, bei dem das kostengünstige Excel der klare Marktführer ist. Es wurde jedoch prognostiziert, dass die Verwendung von Excel in Zukunft abnehmen wird und vermehrt PMS-/CRM-Lösungen genutzt werden. Die prognostizierten marktführenden Anbieter haben ihre Softwarelösungen auf die Bedürfnisse der UVVs zugeschnitten und erfüllen die Anforderungen an den Beratungsprozess im regulatorischen Kontext einwandfrei. Anhand der Ergebnisse dieser Arbeit kann die Auftraggeberschaft abschätzen und entscheiden, ob ein Markteinstieg lukrativ ist.
Studiengang: Wirtschaftsinformatik (Bachelor)
Vertraulichkeit: vertraulich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggebende
Egeli Informatik AG, St. Gallen
Autorinnen und Autoren
Fritsch, Joël
Betreuende Dozierende
Krebs, Michael
Publikationsjahr
2019
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
vertraulich
Studiengang
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)
Standort Studiengang
Olten
Keywords
Finanzdienstleistungsgesetz, FidleG, Unabhängige, Vermögensverwaltungen, Vermögensverwalter, UVV, EAM, regulatorische, Anforderungen, Beratungsprozess, Excel, Vorteile, Nachteile, Portfoliomanagementsystem, PMS, PM, Kundenbeziehungsmanagementsystem, CRM, Marktsituation