Kundenbindung im digitalen Zeitalter

Die Digitalisierung hält auch in der Bankenbrachen Einzug und seit Jahren nimmt der physische Kontakt an den Bankschaltern setig ab und verlagert sich auf mobile und digitale Kanäle. Das Projektteam versucht in der vorliegenden Bachelor Thesis aufzuzeigen, wie die Kundenbindung mit der Generation Y verstärkt werden kann.

Ackermann, Joël & Bürgi, Manuel, 2019

Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Raiffeisenbank Olten Genossenschaft
Betreuende Dozierende Krebs, Michael
Keywords Banking, Bank, Finance, Digital natives, Generation Y, digital, digitales Zeitalter, Finanzen, Kundenbindung, customer loyalty
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Infolge der Digitalisierung des Bankgeschäfts verlagert sich der Kontakt mit der Kundschaft, insbesondere mit der Generation Y, weg vom physischen Schalter. Schaltertransaktionen werden immer seltener und Kanäle wie das Online-Banking, welche zeit- und ortsunabhängig verwendet werden können, werden immer beliebter. Dies hat einem Unternehmen aus der Finanzbranche, das aus der Region Olten stammt, den Anlass gegeben, herauszufinden wie sie die Generation Y auch in Zukunft an die Bank binden kann und über welche neuen Kanäle sie erreicht werden können. Als Generation Y werden Personen mit Jahrgängen von 1980 bis 1994 verstanden. Nebst dem Ziel herauszufinden über welche Kanäle in Zukunft kommuniziert wird, geht es auch darum die Prozesse, Produkte und Dienstleistungen an die Bedürfnisse der neuen Kundinnen und Kunden anzupassen. Die Generation Y nutzt die klassischen Bankschalter immer weniger. Rund ein Fünftel dieser jungen Personen besuchen im Jahr gar nie einen Bankschalter und lediglich ein weiterer Fünftel behauptet von sich, den Bankschalter regelmässig zu nutzen. Dies hat allerdings keinen Einfluss auf die Loyalität zu ihrer Hausbank, denn über 40% der Personen zwischen 25 und 40 Jahren haben ihre Bankbeziehung bereits seit der Geburt und mehr als ein Drittel mehr als 10 Jahre. Sogar nur 7% aller jungen Kundinnen und Kunden haben ihre Bankbeziehung schon mehr als einmal gewechselt. Dies bedeutet, dass es für eine Bank deutlich schwieriger ist neue Kundinnen und Kunden zu akquirieren, als diese anschliessend zu halten.
Um die Zielgruppe und deren Bedürfnisse besser zu verstehen, wurde zuerst eine umfassende Situationsanalyse erstellt. In dieser wurde neben der Zielgruppe ausserdem noch die momentane Situation in der Finanzbranche dargelegt und die zukünftige Entwicklung prognostiziert. Das Projektteam hat im Anschluss interne und externe Lösungsansätze für neue Kanäle, Produkte, Prozesse und Dienstleistungen herausgesucht und diese anhand vordefinierter Kriterien bewertet. Die drei aussichtsreichsten Lösungsansätze werden im Massnahmenkatalog detailliert beschrieben.
Das Thema Pricing wird als aussichtsreich angesehen, da mit individuellen Preisen die Kundinnen und Kunden gelenkt werden können. Die Generation Y kann mit sehr attraktiven Gebühren näher an die Bank gebunden. Beim nächsten Lösungsansatz geht es darum den Beratungsprozess zu optimieren. Zum einen ist die Einführung von mobilen Kundenberaterinnen und –berater ein Thema oder aber die Einführung von neuen Kleidervorschriften oder einer DU-Kultur. Weiter besteht auch für die Kundschaft die Möglichkeit mit den Beratenden per WhatsApp einen Gesprächstermin zu vereinbaren. Als dritten und letzten Lösungsansatz sieht das Projektteam ein Produkt, welches der Kundschaft den Traum vom Eigenheim ermöglichen will, auch wenn aktuell noch nicht genügend Eigenmittel vorhanden sind.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Vertraulichkeit: vertraulich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggebende
Raiffeisenbank Olten Genossenschaft, Olten
Autorinnen und Autoren
Ackermann, Joël & Bürgi, Manuel
Betreuende Dozierende
Krebs, Michael
Publikationsjahr
2019
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
vertraulich
Studiengang
Betriebsökonomie (Bachelor)
Standort Studiengang
Olten
Keywords
Banking, Bank, Finance, Digital natives, Generation Y, digital, digitales Zeitalter, Finanzen, Kundenbindung, customer loyalty