Durchgängig transparente Lieferkette

Eine Prozessanalyse deckt die Schwachstellen der bestehenden Lieferkette auf. Die kategorisierten Befunde deuten auf ein Informationsleck zwischen den einzelnen Prozessschritten hin. Durch Tracking und dem Einsatz modernster Barcode-Technik wird Transparenz geschaffen.

Lothar Troller, 2019

Bachelor Thesis, Schenker Storen AG
Betreuende Dozierende: Stefan Gürtler
Keywords: Lieferkette, Prozessanalyse, Schwachstellenkatalog, Nachverfolgbarkeit
Views: 18
Die Schenker Storen AG besteht aus 38 Vertriebsgesellschaften. Diese werden wöchentlich durch den internen Transport mit den Produkten beliefert. Das immense Wachstum der Unternehmung im letzten Jahrzehnt hat dazu geführt, dass die Prozesse entlang der Lieferkette nicht mehr über jeden Zweifel erhaben sind. Die verschiedenen Speditionsvarianten stellen dabei eine zu meisternde Schwierigkeit dar. Die Hauptursache stellt die Intransparenz des Materialflusses zwischen Logistikzentrale und Endkunde dar. Dadurch ist die Ware teilweise unauffindbar und generiert hohe Mehrkosten.
Um ein ganzheitliches Bild der Probleme zu erhalten, werden alle sechs Lieferprozedere in Form von detaillierten Prozessketten aufgezeichnet. Unter Einbezug diverser Instrumente erfolgt danach eine umfangreiche Problemanalyse. Die daraus resultierenden Probleme werden auf einer Roadmap gegliedert und lokalisiert. Nach der geografischen Zuordnung werden die Schwachstellen in einem Katalog gelistet, kategorisiert und priorisiert. Im Lösungsdesign wird abschliessend die Kategorie Information ausgearbeitet, da diese aufgrund der Priorisierung in Phase 1 angegangen wird.
Die Problemanalyse sowie die Prozessuntersuchungen ergeben in der Summe 26 verschiedene Schwachstellen. Die Problemaspekte verteilen sich über die komplette Lieferkette. Durch die im Katalog vorgenommene Priorisierung werden 13 Punkte mit der Dringlichkeit hoch versehen. Dazu zählen ebenso die Sofortmassnahmen, welche die Kategorie ERP umfasst. Da die Programmanpassungen im Microsoft Dynamics AX zu sofortiger Besserung im Handling des Benutzers führen, sind diese sogleich einzuleiten. Als zweite Kategorie gerät der Cluster Information in den Fokus. Mithilfe eines 2D-Barcodes können die Informationslücken in der Lieferprozesskette gefüllt werden. Als zweite Massnahme führt ein durchgängiges Warentracking bis hin zum Endkunden für die notwendige Transparenz des Materialflusses. Die Implementierung einer modernen Form des C-Teile-Managements eliminiert die restlichen Schwachstellen der Priorität hoch. Nach der Umsetzung der kurz- resp. mittelfristigen Empfehlungen, ist zwingend die Prozessgestaltung der Direktlieferungen in einer zweiten Phase anzugehen.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Fachbereich der Arbeit: Logistik & Beschaffung
Vertraulichkeit: vertraulich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggeber
Schenker Storen AG, Schönenwerd
Autorinnen und Autoren
Lothar Troller
Betreuende Dozierende
Stefan Gürtler
Publikationsjahr
2019
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
vertraulich
Studiengang
Betriebsökonomie (Bachelor)
Standort Studiengang
Olten
Keywords
Lieferkette, Prozessanalyse, Schwachstellenkatalog, Nachverfolgbarkeit