Neue Wege im Zuweisermarketing - Durch welche Marketinginstrumente kann die Anzahl der ins Spital eingewiesenen Patienten erhöht werden?

Die Zuweiser sind für Spitäler die wichtigste Bezugsgruppe, wenn es um Zuweisungen von Patienten geht. Mit der Zunahme der Konkurrenz im Gesundheitssektor genügt ein klassisches Klinik- oder Zuweisungsmanagement nicht mehr. Diese Problematik hat auch eine kantonale Spitalgruppe erkannt.

Dudé, Aline Melanie Pfäffli, Romina, 2019

Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Solothurner Spitäler AG
Betreuende Dozierende Schibli, Olga
Keywords Zuweiser, Zuweisermarketing, Patienten, Spitäler, Marketinginstrumente, Kommunikation
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Das Zuweisungsmanagment muss heute zwingend auch ein modernes Zuweisermarketing beinhalten. Die Spitalgruppe möchte mit neuen Wegen im Zuweisermarketing neue Zuweiser gewinnen sowie bestehende Zuweiser an die Spitalgruppe binden und somit die Anzahl der zugewiesenen Patienten steigern. Im Zentrum dieser Bachelor Thesis stehen die Fragen, was die Gründe sind, wenn Patienten im Einzugsgebiet nicht an die Spitalgruppe überwiesen werden und mithilfe welcher Marketinginstrumente, die Anzahl der eingewiesenen Patienten erhöht werden kann.
Um herauszufinden, aus welchen Gründen Patienten im Einzugsgebiet der Spitalgruppe nicht an dieses überwiesen werden und wie die Hausärzte mit der Spitalgruppe kommunizieren, wurden mit 31 Hausärzten telefonische und schriftliche Interviews durchgeführt. Auf Basis dieser Erkenntnisse wurde für die Spitalgruppe eine Health Care Value Chain erstellt. Anschliessend wurde ebenfalls auf Basis der durchgeführten Interviews eine Zuweiser-SWOT-Analyse für die Spitalgruppe erstellt. Anhand der Value Chain, der SWOT-Analyse sowie mehreren Best Practice Beispielen wurden mögliche Marketinginstrumente abgeleitet, um die Anzahl der eingewiesenen Patienten zu erhöhen.
Es hat sich gezeigt, dass die Kommunikation zwischen Hausärzten und Spital auch während den Behandlungen im Spital sichergestellt werden muss und während des gesamten Spitalaufenthalts des Patienten stetige Rückmeldungen an den Hausarzt erfolgen sollten. Mittels eines Echtzeit-Portals könnte dieser Informationsrückfluss gewährleistet werden. Die Zuweiser wünschten in den Interviews mehr persönlicheund telefonische Kontakte oder mehr Austausch. So könnten sich neue Ärzte generell persönlich bei den Zuweisern vorstellen. Ausserdem sollten dieKontaktdaten und Informationen der Spitalärzte auf der Webseite der Spitalgruppe ergänzt und vereinheitlicht werden. Der Kontakt mit den Hausärzten kann auch über Fortbildungen erfolgen. Zudem könnten Foren für Ärzte beim Spital gegründetwerden, wo sich die Ärzte austauschen können. Die Zuweiser sollten regelmässig über ihre Zufriedenheit und Wünsche befragt werden, wie dies auch von anderen Kliniken gehandhabt wird. Auch die Patienten sollten beim Marketing berücksichtigt werden, weil diese gemäss Umfrage oft mitentscheiden, in welches Spital sie überwiesen werden. Um die Wirkung der möglichen neuen Marketinginstrumentemessen zu können, wird der Spitalgruppe empfohlen, sich unbedingt quantifizierteZiele zu setzen und die Erfolge der Marketingmassnahmen zu messen.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Vertraulichkeit: vertraulich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggebende
Solothurner Spitäler AG, Solothurn
Autorinnen und Autoren
Dudé, Aline Melanie Pfäffli, Romina
Betreuende Dozierende
Schibli, Olga
Publikationsjahr
2019
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
vertraulich
Studiengang
Betriebsökonomie (Bachelor)
Standort Studiengang
Olten
Keywords
Zuweiser, Zuweisermarketing, Patienten, Spitäler, Marketinginstrumente, Kommunikation