Einführung des Anti-Fraud-Management-Systems als strategische Präventionsmassnahme gegen Betrugs-Fälle - Wirtschaftskriminalität im Gesundheitswesen

Wieso ist Wirtschaftskriminalität so wichtig und gleichzeitig ein Tabu-Thema? Betrifft sie nur bestimmte Branchen und Unternehmensgrössen, oder ist sie für uns alle von Bedeutung? Wir, als Mitarbeitende oder Anspruchsgruppe eines Unternehmens, kommen alle mit dem Thema in Berührung.

Halili, Daors, 2019

Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Hirslanden AG
Betreuende Dozierende Krings, Ulrich
Keywords Untersuchung der Wirtschaftskriminalität in der Schweiz und im Gesundheitswesen, Ziel, ein vollständiges Anti-Fraud-Management-System bei der Hirslanden AG zu implementieren, Soll-Ist-Analyse
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Es gilt also herauszufinden, wie sich Unternehmen gegen die Wirtschaftskriminalität schützen können. Kann ein Unternehmen ein umfangreiches System erstellen, das von verschiedenen Trägern in der Organisation verantwortet wird und versucht, die verschiedensten wirtschaftskriminellen Risiken zu eliminieren oder minimieren? Mit der Bachelor Thesis „Einführung des Anti-Fraud-Management-Systems als strategische Präventionsmassnahme gegen Betrugs-Fälle“ sollte analysiert werden, wie eine schweizerische Spital-Gruppe gegenüber Wirtschaftskriminalität aufgestellt und sensibilisiert ist, wie der aktuelle Umgang in der Praxis aussieht und wie dieser verbessert werden kann.
Um die Wichtigkeit der Wirtschaftskriminalität zu unterstreichen, wurde aufgezeigt, welches Ausmass Fraud in der Schweiz und insbesondere im Gesundheitswesen angenommen hat und zu welchen Folgen wirtschaftskriminelle Handlungen führen. Weiter wurde analysiert, wie ein komplet-tes Anti-Fraud-Management-System auszusehen hat und welche Komponenten erfüllt werden müssen, um sich zielgerichtet und präventiv gegen dolose Handlungen schützen zu können.
Der Ist-Zustand im Unternehmen hat gezeigt, dass vor allem in den Punkten Value Management, Red Flagging Management, IKS und Interne Revision erhebliches Verbesserungspotenzial besteht. Die durch die Literatur untersuchten Folgen fehlender Integritätskultur zeigen auch bei der schweizerischen Spital-Gruppe, dass diese in der Praxis zutreffen. Diese These wurde auch durch die schleppende Teilnahme an der Befragung des Managements bestätigt. In Zeiten der Disruption, in der sich die Spital-Gruppe durch die hohe Fluktuation in leitenden Funktionen, medialen Kritik, steigenden politischen Regulierungen und sinkender EBITDA-Marge befindet, ist es umso bedeutungsvoller, ein funktionierendes Anti-Fraud-Management-System zu erstellen. Deshalb wurden Empfehlungen für den zukünftigen Umgang mit Wirtschaftskriminalität ausgesprochen, die genau auf das Unternehmen und ihre aktuelle Lage zugeschnitten sind. Die Arbeit hat gezeigt, dass ein erheblicher Nachholbedarf besteht, aber die Organisation durch seine motivierten und fachkundigen Mitarbeitenden in der Lage dazu ist, zielgerichtete Massnahmen zur Verhinderung von Wirtschaftskriminalität beschliessen und umsetzen zu können.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Vertraulichkeit: vertraulich
Art der Arbeit
Bachelor Thesis
Auftraggebende
Hirslanden AG, Glattpark
Autorinnen und Autoren
Halili, Daors
Betreuende Dozierende
Krings, Ulrich
Publikationsjahr
2019
Sprache der Arbeit
Deutsch
Vertraulichkeit
vertraulich
Studiengang
Betriebsökonomie (Bachelor)
Standort Studiengang
Brugg-Windisch
Keywords
Untersuchung der Wirtschaftskriminalität in der Schweiz und im Gesundheitswesen, Ziel, ein vollständiges Anti-Fraud-Management-System bei der Hirslanden AG zu implementieren, Soll-Ist-Analyse