KI-gestütztes Unterstützungssystem für Innosuisse-Innovationsgesuche

Wie können KI-Agenten kontrolliert unterstützen? Der Prozess von einer Innovationsidee zum einreichungsfähigen Innosuisse-Gesuch ist aufwändig und komplex. Verschiedene Akteure und Rollen müssen Eingaben erarbeiten, dabei alle Vorgaben einhalten, und abschliessend ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

Aboutayeb, Karim, 2026

Type of Thesis Bachelor Thesis
Client Digital Trust Competence Center
Supervisor Moriggl, Pascal
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Ein Innosuisse-Gesuch entsteht schrittweise und wird von mehreren Personen bearbeitet. Die benötigten Angaben stammen aus unterschiedlichen Quellen und verändern sich im Projektverlauf. Lücken und Widersprüche sowie fehlende Belege können unbemerkt bleiben. Gleichzeitig eröffnen aktuelle KI-Modelle neue Möglichkeiten, Inhalte gezielt zu prüfen und aufzubereiten. Die Arbeit nutzt dieses Potenzial für ein Assistenzsystem, das den Prozess strukturiert begleitet, ohne dem Gesuchsteam Entscheidungen abzunehmen.
Um den Unterstützungsbedarf zu bestimmen, wurden zunächst die offiziellen Innosuisse-Vorgaben und der Ablauf im Portal Innolink untersucht. Fachliteratur und Erfahrungen von sieben Fachpersonen ergänzten diese Grundlage. Daraus leitete die Arbeit 15 priorisierte Anforderungen ab, die schrittweise in einen lokal ausführbaren Prototyp einflossen. Die Evaluation untersuchte anschliessend, ob der Kernablauf funktioniert und wie KI-Rollen, feste Prüfregeln und menschliche Freigaben zusammenspielen.
Die Anwendung bündelt wichtige Schritte der Gesuchsvorbereitung in einem kontrollierten Ablauf. Spezialisierte KI-Rollen strukturieren die Anforderungen und Projektangaben, schlagen Belegstellen und Texte für ausgewählte Innolink-Felder vor und weisen auf Verbesserungsmöglichkeiten hin. Feste Regeln prüfen, ob Pflichtangaben vorhanden sind und ob die Zeichenlimits sowie die Vorgaben zu Partnern und Budget eingehalten werden. Es erfolgt keine automatische Übernahme, sondern das Gesuchsteam prüft jeden Vorschlag und entscheidet eigenständig über die Freigabe. Am Ende werden die freigegebenen Inhalte manuell nach Innolink übertragen. Versionen und Änderungen bleiben nachvollziehbar. Die Tests bestätigten den Kernablauf. Neun der 15 Anforderungen sind vollständig und die übrigen sechs teilweise umgesetzt. Der weitere Ausbau betrifft vor allem zusätzliche Portalfelder, Belegverknüpfungen und den sicheren Umgang mit vertraulichen Daten. Damit erhält die Auftraggeberschaft eine geprüfte Grundlage für die Weiterentwicklung. Nach der gezielten Weiterentwicklung soll eine begleitete Pilotphase zeigen, wie gut sich die Anwendung in der Praxis bewährt.
Studyprogram: Wirtschaftsinformatik (Bachelor)
Keywords Künstliche Intelligenz, Innosuisse und Innovationsgesuche, KI-gestütztes Assistenzsystem, Human-in-the-Loop, Proof of Concept, Workflow-Unterstützung, Large Language Models (LLM)
Confidentiality: vertraulich
Type of Thesis
Bachelor Thesis
Client
Digital Trust Competence Center, Olten
Authors
Aboutayeb, Karim
Supervisor
Moriggl, Pascal
Publication Year
2026
Thesis Language
German
Confidentiality
Confidential
Studyprogram
Wirtschaftsinformatik (Bachelor)
Location
Olten
Keywords
Künstliche Intelligenz, Innosuisse und Innovationsgesuche, KI-gestütztes Assistenzsystem, Human-in-the-Loop, Proof of Concept, Workflow-Unterstützung, Large Language Models (LLM)